Zwei goldene Eheringe liegen auf moosbewachsenem Stein Detailaufnahme eines Bräutigam-Anzugs Brautpaar geht Hand in Hand an einem historischen Gebäude entlang

Ratgeber

Hochzeit planen: Die komplette Checkliste

Von der ersten Terminfindung bis zur letzten Woche vor der Hochzeit: Hier ist ein grober Fahrplan, welche Dienstleister Ihr wann braucht und worauf es bei der Planung ankommt. Kein starrer Zwang, eher eine Orientierung, damit nichts Wichtiges untergeht.

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Der Countdown: Was wann planen?

Die Reihenfolge lässt sich nicht immer exakt einhalten – manche Paare planen in wenigen Monaten, andere zwei Jahre im Voraus. Als grobe Orientierung hat sich diese Reihenfolge bewährt:

12+ Monate vorher

Grundgerüst festlegen

  • Datum und ungefähres Budget festlegen
  • Location für die Feier reservieren
  • Termin beim Standesamt, in der Kirche oder mit dem Trauredner sichern

9–12 Monate vorher

Die wichtigsten Dienstleister buchen

  • Fotograf:in buchen – gute Termine sind oft weit im Voraus vergeben
  • Catering und Getränke klären
  • Musik: DJ oder Band anfragen
  • Brautkleid bzw. Anzug aussuchen (Änderungen brauchen Vorlauf)

6 Monate vorher

Details Form annehmen lassen

  • Trauzeug:innen fragen, falls noch nicht geschehen
  • Save-the-Dates oder Einladungen verschicken
  • Florist:in und Dekoration klären
  • Ringe aussuchen

3 Monate vorher

Fein justieren

  • Sitzordnung entwerfen, sobald Rückmeldungen da sind
  • Programmablauf mit allen Dienstleistern grob abstimmen
  • Probetermin bei Friseur & Make-up

4–6 Wochen vorher

Letzte Absprachen

  • Meinen Hochzeits-Fragebogen ausfüllen, damit ich am Tag selbst alle wichtigen Details kenne
  • Finale Gästezahl an Location und Catering durchgeben
  • Zeitplan für den Tag mit allen Beteiligten teilen

Letzte Woche

Ankommen

  • Notfallkontakte (Trauzeug:innen, Location, Dienstleister) an eine zentrale Person geben
  • Zeitplan noch einmal mit Puffer durchgehen
  • Durchatmen – der Rest läuft

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Welche Dienstleister solltet Ihr einplanen?

Nicht jede Hochzeit braucht alles – aber diese Liste deckt die häufigsten Posten ab:

Am Tag selbst

  • Location (Trauung & Feier)
  • Fotograf:in
  • Catering & Getränke
  • Musik (DJ oder Band)
  • Trauredner:in (bei freier Trauung)

Vorbereitung

  • Brautkleid / Anzug
  • Friseur & Make-up
  • Florist:in / Dekoration
  • Papeterie (Einladungen, Menükarten)
  • Ringe

Optional, je nach Wunsch: Videograf:in, Hochzeitsauto, Feuerwerk oder Wunderkerzen-Fontänen, Fotobox, Trauredner:in-Coaching für die eigenen Gelübde.

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Standesamtlich, kirchlich oder frei – was bedeutet das für den Ablauf?

Die standesamtliche Trauung ist in Deutschland die einzige rechtlich bindende Form. Manche Paare feiern sie im ganz kleinen Kreis und richten die große Feier später separat aus – andere verbinden beides an einem Tag.

Die kirchliche Trauung findet zusätzlich zur standesamtlichen statt und hat oft einen längeren, liturgisch geprägten Ablauf.

Die freie Trauung wird von einem Trauredner oder einer Rednerin gestaltet, ist rechtlich nicht bindend (das Standesamt läuft separat) und lässt inhaltlich fast alles zu, was zu Euch passt.

Falls Ihr – wie viele Paare – die standesamtliche Trauung im kleinen Rahmen und die große Feier (kirchlich oder frei) an einem späteren Termin plant: Genau für diesen Fall gibt es in meinem Paket-Konfigurator eine passende Option inklusive Rabatt für den zweiten Termin.

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Worauf Ihr sonst noch achten solltet

  • Puffer einplanen: Zwischen den Programmpunkten 15–20 Minuten Reserve lassen – Hochzeitstage laufen selten exakt nach Plan.
  • Wetter-Alternative: Bei Outdoor-Feiern oder -Shootings immer einen Plan B für Regen mitdenken.
  • Budget-Puffer: Ein Polster von ca. 10 % für Unvorhergesehenes einplanen.
  • Gästekomfort: Lange Wartezeiten zwischen Trauung und Feier vermeiden oder mit einem kleinen Programm überbrücken.

Kontakt

Lasst uns über Euren Tag sprechen

Egal in welcher Planungsphase Ihr steckt – ich berate Euch gerne unverbindlich.

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